Labortagebuch Juli 2019

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9.7.19: Low-Power-OPAMP MCP6004



In meinem zerlegten Rauchmelder habe ich ein Bauteil entdeckt, das interessant schien. Der MCP6004 ist ein vierfacher Operationsverstärker für den Betrieb ab 1,8 V. Es gibt ihn auch im DIP-Gehäuse bei Reichelt, und er ist nicht sehr teuer. Für einen ersten Versuch habe den SMD-Baustein ausgelötet und auf eine Adapterplatine gesetzt. Und für einen ersten Test habe ich einen Sinus-Oszillator gebaut. Alles lief mit 3 V, wobei auch die Batterie aus dem Rauchmelder stammt.



Es handelt sich um einen Wienbrückenoszillator ohne Amplitudenregelung. Der Gedanke war, dass die Verstärkung so eingestellt wird, dass das Signal gerade bei 0 V und 3V clippt und dadurch stabil wird. Damit konnte ich gleich testen, ab dieser CMOS-OPV wirklich rail-to rail arbeitet. Das hat auch tatsächlich gut funktioniert.



Mit der Pufferstufe am Ende wollte ich testen, wie der OPV mit niederohmigen Lasen klar kommt, z.B. als Kopfhörerverstärker. Auch den Test hat er bestanden. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich ein paar dieser ICs mitbestellen.






5.7.19: Standantenne für 2,4 GHz



Diese Antenne ist mir beim Aufräumen in die Hände gefallen. Ich hatte mich gefragt, wie der innere Aufbau ist und deshalb mal  reingeschaut. Der Aufbau ähnelt einem Dipol aus zwei Rohren, wobei der Kabel durch das untere Rohr geführt ist. Die Gesamtlänge beträgt ca. 5 cm. Die relativ dicken Rohre sorgen für eine größere Bandbreite. Meine Vermutung ist, dass die Antenne mal für WLAN auf 2,4 GHz eingesetzt wurde. Die Wellenlänge ist dann 12,5 cm, und der Dipol müsste theoretisch ca. 6 cm lang sein. Aber durch die dicken Strahler und die Kapazität zum innen liegenden Koaxkabel müsste sich die Resonanz etwas nach unten verschieben, sodass de Dipol etwas kürzer sein darf.



2.7.19: AVR Studio 4



Jetzt war es mal wieder so weit, neuer Rechner, neue Software. Auf der Suche nach dem AVR Studio 4 bin ich auf diese Seite bei Microchip gestoßen, die ja inzwischen Atmel gekauft haben:
https://www.microchip.com/mplab/avr-support/avr-and-sam-downloads-archive

Hier findet man schön vereint alle alten und neuen Versionen. Die neueren Versionen (Atmel-Studio) enthalten auch die 32-Bit ARM-Familie und sind mir zu groß und zu umständlich. Jetzt habe ich das AVR Studio 4.18 unter Win10 installiert. Alles läuft wie gewohnt, auch mein gern eingesetztes STK500. Und sogar eine RS232-Schnittstelle besitzt der neue PC, sodass der Brenner direkt an COM arbeiten darf.
 









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