13.7.25:
Ein alter Antennenverstärker
Auf dem Dachboden habe ich einen Antennenverstärker abgebaut, der schon
lange nicht mehr in Betrieb war. Interessant sind die beiden Platinen
mit gedruckten Spulen und die Abstimmmöglichkeit mit verbogenen
Blechelementen.
Vor einigen Jahren gab es mal einen Blitz-Einschlag vermutlich in diese
Antenne, der viel im Haus zerstört hat. Aber im Verstärker konnte kein
defektes Teil entdeckt werden. Der Blitzstrom muss wohl über die
Masseverbindung des Antennenkabels geflossen sein. Weiter unter hat es
aber noch für ein Loch in der Wand mit herausgesprengtem Putz gereicht.
Dort ist der Blitz auf das Heizungsrohr übergesprungen.
Auf
einer der Platinen erkennt man den eigentlichen Breitbandverstärker. Zumindest
der etwas größere Transistor am Ausgang ist nach meinen Messungen noch
brauchbar.
Am Verstärker gab es verschiedene steckbare Abschwächer. Den für 12 dB
habe ich geöffnet. Die innere Patrone enthält drei Widerstände: 150 Ohm
vom Eingang zum Ausgang und jeweils 120 Ohm an beiden Seiten nach Masse.
Ein defektes Ladegerät
An einem der heißesten Tage der letzten Hitzeperiode hat mein
5V/2A-Ladegerät Probleme bekommen. Es wurde fürchterlich heiß und hat
sogar schon eine Verformung am Gehäuse gezeigt. Ich habe es sofort vom
Netz getrennt. Und jetzt wollte ich wissen, was da passiert ist und
habe das Gehäuse geöffnet.
Der
Hitzeschaden lag genau im Bereich des Schalttransistors im
Spannungswandler. Aber deutlich ist auch erkennbar, dass die
Netzspannungs-Elkos unter Druck standen und sich aufgebläht haben. Im
Gehäuse konnte ich sogar Flüssigkeitströpfen sehen, was bedeutet, dass
der Elektrolyt die Überdruck-Sollbruchstelle verlassen hat. Auch auf
der Platine konnte ich etwas von der Flüssigkeit finden. Die beiden
Elko am Ausgang scheinen es gut überstanden zu haben. Der rote ist
vermutlich ein Alu-Polymer-Elko (22.7.24:
Polymer-Elkos), der erhöhte Ripple-Ströme aushält.