Alarmanlage der Maus
und Cerberus von OpitecAls Großvater und ehemaliger Lehrer freut man sich, wenn man im Dschungel der Kinderzeitschriften des Supermarkts eine pädagogisch wertvolle Ausnahme findet: Frag doch mal... Das Wissensmagazin mit der Maus. Fragen zu Wölfen, Wachtieren und Raben, zum Schachspiel, zu Papier, zum schwimmenden Eis und zu anderen Themen werden visuell sehr ansprechend und kindgerecht beantwortet. Zum Heft Nr. 2/17 gibt es als „Extra“ eine Alarmanlage mit einem „Objektiv“, die jeden, der das Kinderzimmer betritt, mit einem „Wiu, Wiu, Wiu!“ verrät. Ein elektronischer Cerberus für das Reich der Kinder, der sicherlich zum Spielen anregt.
In der griechischen Mythologie war Cerberus (gr. Kerberos) der mehrköpfige Höllenhund, der die Unterwelt bewachte und keinen Toten heraus- und keinen Lebendigen hereinließ und der Gegenstand so mancher Dramen und Heldensagen war.
Natürlich muss die „Alarmanlagenkamera“ untersucht werden. Sie funktioniert über mehrere Meter weit recht zuverlässig. Das Objektiv wird natürlich nur vorgetäuscht. Daneben befindet sich als Sensor ein Fototransistor, der einen Chip auf einer SMD-Platine ansteuert. Wie zu erwarten war, handelt es sich um eine Lichtschranke mit akustischem Alarm.
Das erinnert mich an die Bastelarbeit eines Schülers, der eine ähnliche Alarmanlage mit einem LDR und diskreten Bauteilen auf einer Lochplatte mit Klemmfedern der Fa. Winkler aufgebaut hatte. Der elektronische Bausatz wird von der Fa. Opitec als Bewegungsmelder „Cerberus“ für 3,59 € angeboten.