28.10.26:
Innenleben eines Neurostimulators
Dieser
"Dual Channel Neurosimulator" ist mir zugelaufen. Dabei waren
klebende Kontakte zum Auflegen auf die Haut. Mit dem Gerät sollen wohl
Schmerzen bekämpft werden. Ähnliche Geräte zum Muskeltraining hatte ich auch
schon mal gesehen. Zum Test habe ich eine Batterie eingelegt und die
Ausgangsspannungen untersucht. Man kann verschiedene Programme einstellen und
die Impulsstärke verändern. Hier wurde der rechte Kanal auf 4 mA eingestellt.
Hier
wurde in der Spitze eine Spannung von 70 V gemessen. Die Impulse mit ihren
Überschwingern legen nahe, dass sie mit Induktivitäten erzeugt werden. Die
Impulshöhe kann über die Impulslänge der Ansteuerung eingestellt werden,
wie ich das mal für einen
Geigerzähler gemacht habe. Ein Blick ins Innere zeigt zwei kleine Trafos.
20.10.26:
Kapazitiver Drucksensor
In einem defekten
Blutdruckmessgerät habe ich neben der interessanten Minipumpe und dem
Magnetventil auch einen sehr interessanten kapazitiven Drucksensor gefunden.
Eine Druckkammer
aus Plastik drückt auf eine dünne Metallfolie und ändert damit den Abstand zur
Gegenelektrode. Der Abstand der beiden Platten beträgt ca. 0,2 mm, der
Durchmesser des Kondensators ist 15 mm. Die Kapazität müsste dann bei ca. 8 pF
liegen.
9.10.26:
Eine Dynamolampe
Mein Funkfreund Dietrich hat mir eine defekte Kurbel-LED-Lampe
geschenkt. Darin fand sich neben einem soliden Getriebe ein
altbekannter Motor, der oft auch in CD-Laufwerken gefunden wurde.
Solche Motoren werden für unterschiedliche Spannungen gebaut. Man kann
sie am Gleichstromwiderstand unterscheiden. Dieser hatte 8,2 Ohm, der
in der
Franzis-Windmühle hat 11,5 Ohm, ist also für eine höhere Spannung ausgelegt.
Außerdem war ein Li-Akku vom Typ LIR2032 mit dem Aufdruck 3,6 V drin,
der der Batteriezelle CH2032 ähnelt. Solche Akkus dürfen nicht
tiefentladen werden, dieser war defekt. Kein Problem, Akku raus, Kurbel
funktioniert.
Rosa Dynamolampe von BB Snoopy

Vor einigen
Jahren erhielt ich auch eine defekte Dynamotaschenlampe mit einem Wackelkontakt
an der Lötstelle am Schalter. Der Akku hatte eine zu Null Tiefentladung und
wurde erneuert. Bei dem neuen Akku blieb der Schalter einmal an und im LiIo
Akku gibt es selber keine Tiefentladungsschutzschaltung. Die Ladung des Akku
durch die Kurbel ist nicht schnell und auch nicht sehr wirkungsvoll. Die
punktförmig erscheinenden kaltweißen LEDs blendeten im Dunkeln mehr, als den
Raum zu erhellen. Zeitgleich gab mal was neues von TME, die Rosa LEDs wurden
bestellt, ausprobiert und eingebaut. Die rosaleuchtende Taschenlampe ging
sofort in weitere Hände. Bei diesem Modell gibt es nur eine Leiterplatte in der
Front, wo die bedrahteten 5mm-LEDs befestigt sind. Der Farbe Rosa hat nicht so
viele Spektralfarben wie ein Weißton und daher scheinen nicht viele Gegenstände
im Dunkeln hierdurch hell. Diese Farbe ist einfach eine schöne Spielerei.
(Siehe auch Labortagebuch 20.5.14: LED-Farbe Pink)